Stromfresser Badezimmer – 10 Tipps zum Energiesparen

In den eigenen vier Wänden wird ja bekanntlich am meisten Energie verbraucht. Besonders im Badezimmer lässt sich über das Jahr gesehen schon mit kleinen Maßnahmen viel Geld einsparen. Denn Stromverbrauch und Warmwasserverbrauch hängen klar miteinander zusammen. Wer viel warmes Wasser nutzt, benötigt dementsprechend viel Energie für die Bereitstellung des Warmwassers.

 

Wie Sie den Verbrauch drosseln und Treibhausgase einsparen können lesen Sie in den nachfolgenden Tipps:

 

1. Wasser ausstellen Gleich morgen Früh können Sie ohne großen Aufwand mit dem Energiesparen beginnen. Während des Zähneputzens oder Rasierens das warme Wasser laufen zu lassen, zählt zu einer der schlechtesten Angewohnheiten vieler Haushalte. Einfach zwischendurch das Wasser ausstellen und Sie sparen eine Menge Energie. Ein kleiner Notizzettel am Spiegel hilft als Gedächtnisstütze.

2. Duschen statt baden Ein Wannenbad verbraucht in etwa dreimal so viel Wasser wie ein Duschgang. Überlegen Sie sich vorher, ob ein kurzer Sprung unter die Dusche nicht auch ausreicht! Das erfrischt Körper und Seele und sollte immer dem Badegang vorgezogen werden.

3. Warmwasserverbrauch reduzieren Energiesparen heißt den Warmwasserverbrauch reduzieren. Probieren Sie es doch mal mit kühlen Wechselduschen. Diese stärken nicht nur das Immunsystem, sondern schonen gleichzeitig den Geldbeutel.

4. Duschzeit verkürzen Im Durchschnitt verbringen Deutsche rund zehn Minuten unter der Dusche – das geht auch schneller! Bleiben Sie morgens einfach ein paar Minuten länger im Bett liegen und verkürzen dadurch die Duschzeit um die Hälfte.

5. Einhebelmischer mit Strahlregler Mit einem Einhebelmischer können Sie die Wassertemperatur in kürzester Zeit passend einstellen. Diese Funktion spart bis zu 30 Prozent warmes Wasser ein. Für einen noch geringeren Verbrauch gibt es Armaturen mit einer Wassersparkartusche, etwa auf calmwaters.de. Diese reduzieren die Durchflussmenge nochmal um bis zu 50 Prozent – herrlich ressourcenschonend!

6. Sparduschkopf verwenden Auch ein Sparduschkopf mit integriertem Durchflussbegrenzer reduziert die Wassermenge um ein Vielfaches und schont so Ihren Geldbeutel. Auf den Komfort muss dabei natürlich nicht verzichtet werden.

7. Praktisches Duschthermometer Dank dieses kleinen Zubehörs haben Sie die Temperaturen immer genau im Blick. Bereits zwei bis drei Grad kälter duschen macht sich auf der Heizkostenabrechnung am Ende des Jahres positiv bemerkbar. Das Beste daran: Sie werden es kaum merken!

8. Kostenstopp Gerade bei alten Toilettenspülungen werden oft große Mengen an Wasser verbraucht. Eine neue Spülung mit sogenanntem Toilettenstopp lässt sich kinderleicht einbauen und die Toilette spült nur, solange der Hebel gedrückt wird.

9. Lufttrocknen statt Föhnen Haare an der Luft trocknen zu lassen ist nicht nur gesünder fürs Haar, sondern spart gleichzeitig eine Menge Energie. Für zehn Minuten Haare föhnen, können Sie eine LED-Lampe rund 83 Tage durchgehend brennen lassen – dann doch lieber Lufttrocknen!

10. Große Energieschleuder vermeiden Wussten Sie, dass 15 Prozent des Stromverbrauches eines gesamten Haushaltes alleine für die Waschmaschine verbraucht werden? Mit diesen Werten ist die Waschmaschine genauso wie der Trockner ein echter Energieschlucker. Das Aufhängen der Wäsche im Garten oder auch das Einführen eines Waschtages einmal die Woche kann den Stromverbrauch deutlich verringern. Außerdem ist es ratsam, eine Waschmaschine alle zehn Jahre auszutauschen, da der Endverbrauch deutlich abhängig vom Alter des Geräts ist.

 

Auch wenn einige der Tipps manchmal als lästig erscheinen und andere vielleicht einen gewissen Kostenfaktor mit sich bringen, auf längere Sicht erweisen sich alle als äußerst nützlich. Am Ende des Jahres wird der Geldbeutel es Ihnen danken. Außerdem sparen Sie wichtige Ressourcen ein und tragen dazu bei, die Umwelt ein Stück mehr zu wahren.

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